14.4.2012: Die 2 Gesichter Vargas Llosas
19-20.3.2011: Ausstellung caer desde abajo
Publikation: Der andere 11. September
4.12.2008: Chile - 35 Jahre später
19. März - 16. April 2011

Vorträge * Filme * Ausstellungen * Diskussionen * Workshops * Gottesdienst
U.a.:
Do, 22.03 • 19.30 Uhr
Diskussion
Alternativen zum Drogenkrieg in Mexiko
Mit Martin Schwarzbach, Politologe
Der vor 40 Jahren von Nixon ausgerufene »Krieg gegen die Drogen« fordert täglich Opfer. Allein in Mexiko waren es in den letzten 5 Jahren ca. 40.000. Sieger sind allein die Drogenmafias und der zu ihrer Bekämpfung aufgerüstete polizeilichmilitärische Komplex. Vor allem in den Konsumentenländern ist deswegen ein Politikwechsel dringend nötig.
Positive Vorbilder gibt es viele – von Amsterdam bis Zürich. Einige davon – die angesichts steigender Konsumentenzahlen vor Ort auch für Lateinamerika von Interesse sind – werden in diesem Vortrag vorgestellt. Martin Schwarzbach ist Diplompolitologe sowie Mitglied der Initiative Mexiko und beschäftigt sich seit längerem mit Fragen der Menschenrechte, vor allem in Mexiko und Kolumbien.
Ort: Ev. Hochschule im Rauhen Haus, Horner Weg 170 (U2 Rauhes Haus)
Veranstalter: Initiative Mexiko
Eintritt: 3.-
Do, 12.04 • 19.30 Uhr
Diskussion
Kolumbiens schmutzige Kohle
Mit VertreterInnen aus der Region
Kolumbien ist dabei, Deutschlands wichtigster Steinkohlenlieferant zu werden. Im Sommer 2011 wurde mit über 8 Mio t sogar deutlich mehr Steinkohle eingeführt als aus Russland. Die deutschen Energieversorger und -verbraucher profitieren von der billigen Kohle, Mensch und Natur vor Ort müssen die Zeche zahlen. Die Tagebaue gefährden Ernährungssicherheit und Gesundheit der Bevölkerung.
Welche Verantwortung übernehmen eigentlich Deutschland und die hiesigen Energieversorger? Zwei VertreterInnen aus der Region des Kohlentagebergbaus berichten.
Ort: Werkstatt 3, Nernstweg 32-34 (S Bahnhof Altona)
Veranstalter: FIAN-Gruppe Hamburg
Eintritt: 3.-
Sa, 14.4 • 19 Uhr
Diskussion
Die zwei Gesichter von Vargas Llosa - Kultur und Neoliberalismus (link)
Mit Dr. Julio Roldán (Uni Potsdam) und Prof. em. Dr. Martin Franzbach (Uni Bremen)
In seinem Buch
Vargas Llosa. Entre el Mito y la Realidad
(Marburg 2009) stellt Julio Roldán die Zwiespältigkeit des Dichters Mario Vargas Llosas zur
Diskussion. Von seinen Triumphen als Literat (Nobelpreis 2010) bis zu seinem Scheitern als neoliberaler Politiker
analysiert der Autor die Gestalt des gefeierten Poeten. Er diskutiert seine Thesen mit dem Romanisten Martin Franzbach und dem Publikum.
Ort: Gesundheitszentrum St. Pauli, Seewartenstraße 10 (U3 St. Pauli/U3 Landungsbrücken/S1-S2-S3 Landungsbrücken)
Veranstalter: Deutsch-Chilenisches Kulturzentrum e.V.
Universität Hamburg, Hauptgebäude/Hörsaal A
Dienstag, 31. Januar 2012 • 19:00
Es diskutieren:
Camila Vallejo, Vize-Präsidentin der Federación de Estudiantes de la Universidad de Chile
Jorge Murúa, Mitglied in der Leitung des Gewerkschaftsdachverbandes CUT
Karol Cariola, Generalsekretärin der Juventudes Comunistas de Chile

© Manu Fernández / http://fech.cl/
Die Veranstalterin Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg schreibt hierzu:
Seit April 2011 finden in Chile breite Proteste für gesellschaftliche Veränderungen statt. Im Mittelpunkt steht eine Bewegung von
SchülerInnen und Studierenden, die etwa 600 Schulen und Universitäten des Landes besetzten.
Durch die Beteiligung der Lehrkräfte und HochschulmitarbeiterInnen, aber auch anderer zivilgesellschaftlicher Gruppen, entwickelten
sich die Proteste zu einer breiten kritischen Diskussion über die grundlegende Ausrichtung der Gesellschaft. Im August und September
unterstützte Chiles Gewerkschaftsdachverband CUT die Studierendenproteste mit zwei Generalstreiks.
Camila Vallejo (23) studiert an der Universidad de Chile. Von November 2010 bis Dezember 2011 war sie Präsidentin der Federación
de Estudiantes de la Universidad de Chile (FECh) und Sprecherin der Confederación de Estudiantes de Chile (Confech). Aufgrund ihrer
Rolle während der Studentenproteste 2011 wählten die LeserInnen der britischen Tageszeitung The Guardian Camila Vallejo zur «Person
des Jahres 2011».
Karol Cariola (24) studiert seit 2005 an der Universidad de Concepción. In den Jahren 2009 und 2010 war sie Präsidentin der
Federación de Estudiantes de la Universidad de Concepción. Seit November 2011 ist sie Generalsekretärin der Juventudes Comunistas de Chile.
Jorge Murúa (35) ist Mitglied der Leitung der Metallarbeitergewerkschaft Confederación Nacional de Trabajadores Metalúrgicos (CONSTRAMET) sowie
Mitglied in der Leitung des Gewerkschaftsdachverbandes CUT (Central Unitaria de Trabajadores de Chile).
Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude/Hörsaal A, Edmund-Siemers-Allee 1 (S Dammtor)
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg
Apostelkirche, Hamburg-Eimsbüttel, Freitag, 23. September 2011 • 15:00

Aus dem Infoarchiv Norderstedt:
"Der Trauergottesdienst für Helmut Frenz findet am 23. September 2011 um 15 Uhr in der Apostelkirche in Hamburg-Eimsbüttel statt.
Der Gottesdienst wird geleitet von Pfarrer em. Axel Becker und Pfarrer Enno Haaks, Generalsekretär des Gustav Adolf Werkes.
Die Familie von Helmut Frenz bittet an Stelle von Kränzen und Blumen um eine Spende zugunsten eines missionarischen Projektes der
ev.-luth. Gemeinde La Trinidad in Santiago de Chile.
Helmut Frenz war bis zum Schluss Mitglied dieser Gemeinde und mit der Pfarrerin
Neli Maske lag ihm die missionarisch-diakonische Arbeit der Gemeinde in einem Armenviertel in der Kommune Padre Hurtado sehr am Herzen."
Ort: Apostelkirche, Bei der Apostelkirche, Hamburg-Eimsbüttel (U2 Osterstraße)
Hauptkirche St. Petri, Montag, 6. Juni 2011 • 19:00
Instituto Cervantes, Dienstag, 7. Juni 2011 • 19:00

Unter dem Motto "Gerechtigkeit für Indigene in Mexiko" wird Abel Barrera, Träger des Menschenrechtspreises von Amnesty International 2011,
während seines Deutschlandbesuchs in mehreren Städten auftreten, Vorträge halten und Filmmaterial präsentieren. Alle Vorträge und
Diskussionen finden in spanischer Sprache statt und werden konsekutiv übersetzt. Die Videos sind deutsch untertitelt.
Abel Barrera und das von ihm
gegründete mexikanische Menschenrechtszentrum "Tlachinollan" werden am
27. Mai 2011 den 6. Menschenrechtspreis von Amnesty International
erhalten. Im Rahmen seines Deutschlandbesuchs wird er über seine
Arbeit in Mexiko berichten.
„Barrera und die
Tlachinollan-Mitarbeiter setzen sich seit 1994 unermüdlich und unter
hohem persönlichen Risiko für die Rechte der indigenen Bevölkerung im
Bundesstaat Guerrero ein. Tlachinollan recherchiert Fälle
von ‚Verschwindenlassen' und von Übergriffen durch
das Militär. Mehrere Fälle von
Vergewaltigung und Misshandlung durch Soldaten haben die Anwälte des
Zentrums bereits bis vor den Interamerikanischen Gerichtshof für
Menschenrechte gebracht. Dank der strategischen Arbeit wirkt
Tlachinollan über Guerrero hinaus und trägt zur Stärkung der
Menschenrechte in ganz Mexiko bei", begründet Amnesty International
den Preis.
6.6: Ort: Hauptkirche St. Petri, Herrensaal (U3 Mönckebergstraße).
Veranstalter: Amnesty International (CASA-Kogruppe 2103) | Peace Brigades International (pbi)
Übersetzung: Heike Kammer (pbi)
7.6: Ort: Instituto Cervantes, Fischertwiete 1 (Chilehaus, Eingang B) (U1 Meßberg).
Veranstalter: Amnesty International, gemeinsam mit dem Instituto Cervantes
Einführung: Wolfgang Grenz (CASA-Kogruppe Hamburg), Übersetzung: Jutta Klass (zapapres)
Vortrag von und Diskussion mit Néstor López, mit Übersetzung
Néstor López, Mitglied des Zeitschriften- und Verlagskollektivs Herramienta, berichtet.

Die fast vollständige Privatisierung von Schlüsselindustrien und Dienstleistungen in den 90ern, die unhinterfragte Bedienung der internationalen Schulden und
die gesellschaftspolitischen Sparauflagen des IWF hatten zu einer explosiven Situation geführt. Nach der Wahl von Präsident
Kirchner 2003 führten internationale Umschuldungen sowie die Auflage begrenzter sozialstaatlicher Programme für Erwerbslose
zu einer gewissen Befriedung der Situation. Wenngleich es auch in der Folge zu einem Abebben der sozialen Bewegungen und
einer wieder erstarkenden Einbindung in den Staat kam, sind manche Resultate der Bewegung bis heute präsent und werfen
wichtige Fragen für antisystemische Bewegungen auf.
Die Autonomie sozialer Kämpfe und die Fragilität sozialer Formen des
Ausdrucks dieser Kämpfe sind dabei von grundlegendem Interesse.
Ort: Centro Sociale, Sternstraße 2 (U3 Feldstraße)
Veranstalter: Büro für autonomen Marxismus (BAM) | Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg
4. März - 17. April 2011

Vorträge * Filme * Ausstellungen * Diskussionen * Workshops * Gottesdienst
U.a.:
Sa, 19.03 • 19 Uhr | So, 20.03 • 14-19 Uhr
Ausstellung und Party (Samstag)
caer desde abajo – nach oben fallen (link)
Kunst von Luján Martelli und Marcela Moraga
Zeit:
Vernissage: Samstag, 19. März 2011 • 19 Uhr, im Anschluss Party mit verschiedenen DJs (mixed music)
Ausstellung: Sonntag, 20. März 2011 • 14-19 Uhr
Ort: Frappant e.V., Viktoria-Kaserne, Zeiseweg 9, Hamburg-Altona
(Eingang über den Hinterhof von der Bodenstedtstraße)
Veranstalter: Deutsch-Chilenisches Kulturzentrum e.V.
Kein Eintritt
Mi, 23.03 • 19.30 Uhr
Infoveranstaltung mit musikalischen Beiträgen
Konservativer Rollback – Selbstbestimmungsrechte
mexikanischer Frauen in Gefahr
Mit Alicia de los Ríos, Menschenrechtsaktivistin (angefragt)
In 18 mexikanischen Bundesstaaten gefährden Gesetzesreformen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen über den eigenen Körper. Nach wie vor sind Frauenrechte umkämpfte soziale, ökonomische und politische Menschenrechte.
Wo finden staatliche und medizinische Kontrollen und Eingriffe statt? Welcher Zusammenhang besteht zwischen sozialen und sexuellen Übergriffen auf Frauen? Wie verteidigen Frauen in Mexiko ihre erkämpften und gleichzeitig prekären Rechte? Musikalisch ergänzt wird der Vortrag von María Yebra (Gesang) und Eugenio Cornejo (Gitarre)
Ort: Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, Hamburg-Altona
Veranstalter: zapapres e.V.
Eintritt: 5.-, erm. 3.-
Do, 14.4 • 19.30 Uhr
Vortrag und Diskussion
Landraub in Paraguay – mit deutscher Beteiligung
Mit Cyntia Gonzáles und Marcos Glauser
Paraguay liegt im Trend! Regierungen und Investoren erwerben
Land rund um den Globus, auch in Paraguay, als
Geldanlage oder zur Sicherung von Rohstoffen und Nahrungsmittel
– für den Norden!
Die Paraguayer Cyntia Gonzáles, Vertreterin der Indigenen- und Kleinbauernorganisation
Conamuri, und Marcos Glauser, Ethnologe, berichten über den Ausverkauf ihres Landes.
Ort: Kulturladen St. Georg, Alexanderstr. 16, St. Georg (U1 - Lohmühlenstr.)
Veranstalter: FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk, FIAN
Deutschland e.V. und FIAN-Gruppe Hamburg
Eintritt: 3.-
Sa, 16.4 • ab 18.30 Uhr
Konzert/Fiesta
FIESTA Romero – und: 30 Jahre pbi-Jubiläum
Laßt uns feiern: Charo Mendivil, Gesang, mit Band sowie
der Rapper Nim Alae mit DJ Intiche nehmen uns mit auf
eine musikalische Reise voller Rhythmus und Freude durch
Lateinamerika – und manos migrantes verwöhnen uns mit
leckeren Köstlichkeiten aus ihrer reichen Tradition, dazu
gibt‘s Getränke und Plausch! Und wer tanzen möchte...
Ort: Kulturladen St. Georg, Alexanderstr. 16, Hamburg-St. Georg
Veranstalter: pbi – peace brigades international e.V. in Kooperation
mit dem Kulturladen St. Georg und manos migrantes
Eintritt: 6.-, erm. 4.-
So, 17.4 • 11 Uhr
Matinee, Vortrag, Live-Musik, Ausstellung, Imbiss
Justicia sin justicia – das böse Spiel der Justiz
Mexiko 10 Jahre nach dem Mord an Digna Ochoa
Am 19. Oktober 2001 wurde die mexikanische Rechtsanwältin
Digna Ochoa y Plácido in ihrem Büro erschossen. Sie
hatte sich mit lokalen Machthabern und dem in Mexiko
immunen Militär angelegt. Die Meldung über ihre Ermordung
ging seinerzeit durch die internationale Presse. Es
blieb der Staatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt vorbehalten,
sie ein zweites Mal hinzurichten und gegen alle Evidenz
den Mord an einer unerschrockenen Kämpferin „von unten“
in den Selbstmord einer krankhaft geltungssüchtigen
Persönlichkeit zu verwandeln.
Harald Ihmig hat Digna auf ihrer letzten Reise zu den campesinos
ecologistas begleitet; Valeria Tapia Díaz wird die
Veranstaltung auch musikalisch gestalten.
Wir werden versuchen,
Digna zu würdigen und ihr Vermächtnis für den
Kampf um Menschenrechte zu bedenken.
Ort: Ev. Hochschule im Rauhen Haus, Horner Weg 170
Veranstalter: Initiative Mexiko
Eintritt: 3.-
Ciudad Juárez an der Grenze Mexikos zu den USA ist eine Stadt der Maquiladoras und der Migration,
des Drogenhandels und der Frauenmorde. Frauen, die aus der Armut in den südlichen Bundesstaaten
fliehen, werden gewerkschaftlich unkontrollierten Arbeitsbedingungen unterworfen und als Freiwild angesehen.
Die hohe Militarisierung im Zuge des „Drogenkriegs“ hat die Zahl der Opfer noch erhöht, 3000 waren es im
vergangenen Jahr. Wer gegen die Gewalttaten protestiert, wird selbst ermordet.
Ein fürchterliches Beispiel ist das Schicksal der Familie Reyes Salazar. 2009 wurde der Sohn der
bekannten Menschenrechtsaktivistin Josefina ermordet, im Januar 2010 wurde sie selbst erschossen, im
August 2010 wurde ihr Bruder ermordet. Im Februar 2011 wurde das Haus der Familie in Brand gesteckt,
eine Schwester von Josefina, ein weiterer Bruder und seine Frau wurden verschleppt. Dieser Tage wurden
ihre Leichen aufgefunden. Das ist Ciudad Juárez.
Wie leben, arbeiten und kämpfen Frauen in dieser Stadt?
Imelda Márrufo Nava, Rechtsanwältin und Leiterin eines Netzwerks von Frauenorganisationen, wird darüber berichten.
Ort: Centro Sociale, Sternstraße 2 (U3 Feldstraße)
Veranstalter: Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. | Mujeres sin fronteras | Initiative Mexiko
Einmal im Jahr bieten die Lateinamerikatage Gelegenheit, sich im Rahmen
einer Veranstaltungsreihe über die aktuellen politischen, sozialen und wirtschaftlichen
Situationen in Lateinamerika zu informieren und Einschätzungen
zu diskutieren.
In diesem Jahr geht es um folgendes Themenspektrum:
- die Überprüfung von Versprechungen einzelner Regierungen und neue
politische Konzepte
- die Aufarbeitung von Völkermord und Zeiten der Militärdiktatur und
den aktuellen Stand der Verbrechensverfolgung
- die Auseinandersetzung mit Handel, Korruption, international wirkenden
Konzernen, globaler Wirtschaftspolitik und Freihandelsabkommen
Wichtig ist den VeranstalterInnen, die Wechselseitigkeit von Abhängigkeiten in den Blick zu
nehmen, Handlungsalternativen aufzuzeigen sowie zu prüfen, wo das eigene Handeln ansetzen kann.
U.a.:
»La isla – Archive einer Tragödie«
Armee und Polizei verschleppten und ermordeten in Guatemala Ende des 20. Jahrhunderts
hunderttausende Menschen. Beweise für diesen Völkermord wurden systematisch unterdrückt.
Doch im Jahre 2005 wurde nach einer Explosion in der Hauptstadt zufällig das Geheimarchiv
der Policía Nacional gefunden und unzählige Dokumente tauchten auf.
Der Film zeichnet die Tragödie eines Landes nach und porträtiert eine junge Generation, die sich dem Schrecken
der Vergangenheit stellt.
Veranstalter: peace brigades international (pbi) e.V.
W3, Nernstweg 32
19.30 Uhr/Eintritt: 4/3 €
Fr 19.11.
Was macht die Regierung Morales?
Mit Walter Prudencio Magne Veliz (Botschafter Boliviens, Berlin)
Veranstaltung mit Übersetzung
Im Dezember 2009 wurde Evo Morales bei der ersten Präsidentenwahl Boliviens unter neuer
Verfassung im Amt bestätigt. Seine Partei MAS (Bewegung zum Sozialismus) gewann auch die
Regionalwahlen im April 2010.
Seitdem hat die Regierung u.a. den ersten Streik von Lehrern,
Fabrik- und Minenarbeitern überstanden, Stromunternehmen verstaatlicht und ein neues Gesetz
erlassen, nach welchem soziale Bewegungen Kandidaten von Parteien schon vor der Wahl
anfechten können. Die Veranstaltung informiert über die aktuelle Politik in Bolivien.
Veranstalter: Pro Bolivia
W3, Nernstweg 32
19.30 Uhr/Eintritt: 2 €
Mo 22.11.
Juicio y castigo – Urteil und Strafe
Mit María Ester Alonso Morales (Rechtsanwältin)
Veranstaltung mit Übersetzung
Der Herrschaft der argentinischen Junta werden bis zu 30.000 Opfer zugeschrieben.
Die Mütter und Großmütter des Maiplatzes und später auch die Organisation der Kinder
von Verschwundenen H.I.J.O.S. kämpfen seit Jahrzehnten für die Aufklärung des
Verbleibs der Verschwundenen.
Erst unter den Präsidentschaften des Ehepaares Kirchner wurden jedoch die Amnestiegesetze,
die die Straflosigkeit der Generäle garantierten, aufgehoben. Es wurden Untersuchungskommissionen bei den
Staatsanwaltschaften, besondere Abteilungen bei Gerichten und Behörden eingerichtet,
vor denen es mittlerweile zu einigen Verurteilungen ehemaliger Verantwortlicher kam.
Veranstalter: W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
W3, Nernstweg 32
19.30 Uhr/Eintritt: 2 €
U.a.:
Sa, 13.03. - Sa, 27.03
Ausstellung mit Begleitprogramm
„Elisabeth Käsemann - Ein Leben in Solidarität mit Lateinamerika“
Die 30-jährige Elisabeth Käsemann aus Tübingen wurde als eine von 30.000 weiteren
Menschen von Sicherheitskräften in Argentinien 1977 verschleppt, gefoltert und
"verschwunden"- im Widerstand gegen das Militärregime hatte sie gefährdeten Personen
zur Flucht ins Ausland verholfen.
Die Ausstellung handelt von Elisabeths Leben und den Umständen ihres grausamen Todes,
aber auch von der Untätigkeit der damaligen Bundesregierung, Hilfestellung zur Rettung
eigener Staatsangehöriger zu leisten. Der Tod Elisabeths sowie der anderen
deutschstämmigen Opfer der argentinischen Diktatur sind trauriger Beleg dafür, dass
der Einsatz für Menschenleben von politischen und wirtschaftlichen Interessen abhängig
gemacht wurde.
Ort: Hauptkirche St. Petri, Mönckebergstr.
(täglich tagsüber geöffnet)
Veranstalter: peace brigades international – pbi-Deutschland
Di, 16.03.2010 • 19.00 Uhr
Dokumentarfilm und Gespräch (s. auch Filmprogramm)
"… dass du 2 Tage schweigst unter der Folter"
Elisabeth Käsemann - ein deutsches Schicksal
(D 1991, Regie: Frieder Wagner und Osvaldo Bayer)
Zu Gast: Annette Fingscheidt (Koalition gegen Straflosigkeit)
Ort: Metropolis Kino, Steindamm 54
Di, 2.3.2010 • 19.30 Uhr
Vortrag und Diskussion
Honduras - ein Putsch und seine Folgen
Mit Bertha Oliva de Nativí (Menschenrechtsorganisation COFADEH) und Erika Harzer
(Journalistin)
Massive Verletzungen der Menschenrechte, ökonomisches Desaster und Erstarken
einer organisierten Opposition - Begleiterscheinungen des Putsches gegen die
Regierung Zelaya, inzwischen legalisiert durch eine fragwürdige Wahl. Wie kam
es zu diesem Putsch? Welche Rolle spielt die USA? Wie verhalten sich die in
Honduras tätigen deutschen Stiftungen? Gibt es einen Ausweg für dieses bitterarme Land?
Wir diskutieren mit Bertha Oliva de Nativí, Leiterin der Menschenrechtsorganisation
COFADEH, und Erika Harzer, Journalistin und Kennerin des Landes.
Ort: Ev. Hochschule im Rauhen Haus, Horner Weg 170
Veranstalter: KIOS und Amnesty International, Zentralamerika-Koordination
Mit:
Jahangir Akash, Bangladesch („Daily Sangbad“ u. a.)
Pedro Matías Arrazola, Mexiko („Noticias de Oaxaca“ u. a.)
Sanath Balasooriya, Sri Lanka („DINAMINA“ u. a.)
Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 9. Juli 2009 per E-Mail an Renata Green, green@djv-hamburg.de
Veranstaltungsort: Instituto Cervantes
Chilehaus, Eingang B, 1. Etage
Fischertwiete 1
20095 Hamburg
Tel.: 530 205 29-4
Veranstalter: Deutscher Journalistenverband - Landesverband Hamburg
Weitere Informationen bietet der Flyer [PDF].
Tausende fliehen täglich aus dem Elend einem amerikanischen Traum entgegen, der sich meist schon unterwegs in einen Albtraum verwandelt. Mexikos Südgrenze ist zwar nicht wie die der USA mit Mauern, Hightech, Border Patrol und Bürgerwehr gegen den Zustrom von MigrantInnen aus Mittelamerika abgeschottet, aber auch hier lauern Gefahren für Leib und Leben auf die Menschen, welche die Grenze überschreiten: Banden (maras), die sie ausrauben, vergewaltigen und ermorden, Polizisten, die sich an ihnen vergreifen, und viele fallen der "bestia", dem Güterzug, auf den sie aufspringen, verstümmelt zum Opfer.
Die Grenzen der Abschottung, der Rechtlosigkeit und des Rassismus gegenüber den "illegal aliens" oder "indocumentados" hat vor fast 20 Jahren in Tapachula/Chiapas eine einfache Frau, Olga Sánchez, überschritten und die "Herberge des Guten Hirten" aufgebaut, wo Verunglückte und Misshandelte freundlich aufgenommen, medizinisch versorgt, beschäftigt und rechtlich unterstützt werden.
Mit Kathrin Zeiske
Freitag, 3. Juli 2009, 18 Uhr
Ev. Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie
Horner Weg 170 (U 3 Rauhes Haus)
Veranstalter: KIOS und INIMEX
Weitere Informationen bietet der Flyer [PDF].
Film- und Diskussionsabend mit Dieter Müller, Leiter des Mittelamerika-Büros von medico international in Managua
Nach einer kurzen filmischen Reise durch die Geschichte von medico- Projekten in Nicaragua informiert Dieter Müller uber die aktuelle politische Lage unter der Ortega-Regierung und deren Bedeutung für die Arbeit der einheimischen und internationalen Nicht-Regierungsorganisationen.
Weitere Informationen bietet der Flyer [PDF].
Mittwoch, 10.Juni 2009, 19.30 Uhr
Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
(S-Bahn Hamburg-Altona)
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von:
el rojito- Kaffee aus alternativem Handel
medico international
Nicaragua Verein Hamburg e.V.
Werkstatt 3- Dritte Welt Zentrum Hamburg
Auch heute noch, 29 Jahre nach seiner Ermordung am 24. März 1980, symbolisiert der Erzbischof Oscar A. Romero für viele Menschen in Lateinamerika Hoffnung auf Gerechtigkeit und Widerstand.
In seinen Predigten hatte Oscar Romero immer wieder betont, dass die Armut in seinem Heimatland El Salvador nicht gottgewollt sei. Stattdessen kritisierte er scharf die von Menschen gemachten politischen und wirtschaftlichen Strukturen. Sein Engagement gegen die Verbrechen der Militärs und für soziale und politische Rechte der Bevölkerung kostete ihn das Leben.
Nicht nur in El Salvador, sondern in fast allen Ländern Lateinamerikas hat sein Beispiel in den vergangenen Jahrzehnten soziale, politische und christliche Bewegungen ermutigt, sich für die Veränderung ihres Alltags einzusetzen und für gerechte Verhältnisse zu kämpfen. Doch viele der hoffnungsvollen Aufbrüche sind aufgrund von inneren oder äußeren Widerständen unvollendet geblieben und in manchen Ländern auch gescheitert.
Trotz alledem beweisen die sozialen Bewegungen in Lateinamerika, dass sie die Hoffnung auf ein besseres, ein menschenwürdiges Leben nicht verloren haben.
Auch in diesem Jahr nehmen verschiedene Hamburger Solidaritätsgruppen und kirchliche Einrichtungen den Jahrestag der Ermordung von Oscar Romero zum Anlass, um über die vielschichtigen Aspekte der Aufbrüche in Ländern wie El Salvador, Kuba, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Bolivien, Panama und Nicaragua zu informieren: mit (Theater-)Workshops, Vorträgen, Diskussionen, Podiumsgesprächen, Buchvorstellungen, Gottesdiensten und Filmen.
Flyer als PDF | www.romerotage.de
Jahrelange Bürgerkriege und repressive Diktaturen traumatisieren noch immer die Menschen Lateinamerikas. Die Aufarbeitung der Vergangenheit ist hier von größter Bedeutung. Wahrheits- und Versöhnungskommissionen leisten wichtige Beiträge zu einem funktionierenden »Morgen«. Aber besonders die »starken« Frauen, die für Gerechtigkeit und Teilhabe kämpfen, sind Hoffnung für eine bessere Zukunft.
Unser Rückblick auf die Geschichte ermöglicht nicht nur ein besseres Verständnis der Gegenwart, sondern zeigt auch aktuelle Tendenzen und zukünftige Perspektiven für die Menschen Lateinamerikas auf.
Lateinamerika-Tage 2008 | Programm als PDF
ASALTO AL SUEÑO - ANGRIFF AUF DEN TRAUM
FILMABEND UND DISKUSSION
AM 22.10.08 UM 19:30 UHR IM HAUS 73
Die Amnesty Hochschulgruppe der UHH und die CASA- & Guatemala Kogruppe von Amnesty International laden hiermit herzlich zu einem Filmabend mit anschließender Diskussion im "Haus-73" (Schulterblatt 73) ein.
Wir zeigen den Film:
* "ASALTO al sueño" - Angriff auf den Traum*
Ein Film von Ulrich Stelzner
BRD, 2006
Dokumentation 83 Minuten
SPAN. OmU
*Diskussion mit:
Wolfgang Grenz *(CASA- & Guatemala- Cogruppe von Amnesty International)
*Hauke Lorenz* (Amnesty Hochschulgruppe UHH)
Tausende Menschen verlassen täglich ihre verarmten Länder Mittelamerikas, um in die USA zu gelangen. Mit dem Grenzübertritt im Norden Guatemalas nach Mexiko begeben sie sich auf eine der gefährlichsten Migrationsrouten der Welt. Nur mit einer kleinen Digitalkamera reist der Regisseur in diese kleine Grenzregion im äußersten Süden Mexikos, wo sich für die Migranten bereits am Beginn ihrer Reise der Amerikanische Traum in einen mexikanischen Alptraum verwandelt. Der bewegte und gleichsam bewegende Film ist auch die Geschichte der wiederholt zufälligen Begegnungen mit Noé, einem Migrant aus El Salvador. Seine Agonie zeigt auf tragische Weise Anfang und Ende, Hoffnung und Scheitern einer in Bewegung geratenen Menschheit.
Amnesty Hochschulgruppe an der UHH und CASA- & Guatemala Koordinationsgruppe

INTI ILLIMANI HISTÓRICO
Hundert Jahre und tausend Träume
In Erinnerung an Salvador Allende (* 26. 6. 1908)
AK 20 €
FABRIK
Barnerstr. 36, 22765 Hamburg

29.05. - 19.30h, Haus73 (Schulterblatt 73)
Filmabend mit anschließender Diskussion: "Señorita Extraviada - Missing Young Woman"
In der mexikanischen Industriestadt Ciudad Juárez an der Grenze zu den USA kommt es seit Jahren immer wieder zu bestialischen Gewaltmorden an Frauen. Innerhalb der letzten zehn Jahre wurden über 350 junge Frauen auf grausamste Weise misshandelt und ermordet. Die Opfer sind fast ausschließlich Fabrikarbeiterinnen, die für einen Hungerlohn unter menschenunwürdigen Bedingungen in einer der zahlreichen Maquiladoras - große Exportfabriken für den Weltmarkt - beschäftigt sind. Bisher ist es keiner Behörde, NGO oder internationalen Kampagne gelungen, diese Morde zu verhindern, oder Schuldige dafür zu bestrafen. In dem Dokumentarfilm SEÑORITA EXTRAVIADA - MISSING YOUNG WOMAN versucht die Filmemacherin Lourdes Portillo Licht in das Schicksal der ermordeten Frauen zu bringen, indem sie mit Familien der Opfer, Polizeibeamten, Vertretern der örtlichen Ermittlungsbehörden und Frauen spricht, die Mordanschläge wie durch ein Wunder überlebten. Gezeigt werden auch die Initiativen der Familienangehörigen, ihre Frauen und Mädchen in gemeinsamer Aktion zu schätzen.
Die Amnesty International Hochschulgruppe lädt ein zu einem gemeinsamen Filmabend mit Informationen zu den Geschehnissen in Mexiko. Anschließend stehen Experten von Peace Brigades International (PBI) und Amnesty International für Fragen zur aktuellen Menschrechtssituation in Mexiko zur Verfügung und es kann über die gesehenen Bilder diskutiert werden.
Veranstalter: Amnesty International
Freiwilliger Unkostenbeitrag von 2 Euro erbeten
Homepage: www.latainamerika.de
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 19:30 Uhr

U.a.:
19.04
Fiesta Romero
Es spielt die Gruppe "Resistencia"
Eine Fiesta beendet wie in jedem Jahr die Romerotage. Die Musik der Gruppe "Resistencia“ schlägt
einen Bogen zum Thema der Reihe „Levántate por tus derechos“ und nimmt uns mit auf eine
musikalische Reise durch Lateinamerika.
Lateinamerikanische Spezialitäten runden den Abend kulinarisch ab.
Ab 20.00, Café Eins, Altonaer Straße 63, (U-/S-Sternschanze)
17.04
Die Privatisierung des Wassers in Argentinien
Die Antwort der Zivilgesellschaft
Mit Enrique Lavigne (Soziologe, Stiftung Riachuelo, Buenos Aires)
DGB Haus, Saal St. Georg, Ebene 9, Besenbinderhof 60
10.4. - 19.30h, Recycel Bar (Mendelssohnstr. 13)
Kamtschatka: Ein Vortrag über das Leben und die Kultur der Itelmenen. Ihre wirtschaftlichen und sozialen Probleme.
Der Vortag von Tjan Zaotschnaja und Heiko Wächter behandelt die Lebenssituation der Itelmenen, die Wiederbelebung der eigenen, lange unterdrückten indigenen Kultur und die Auswirkungen der schlechten wirtschaftlichen Lage. Zusätzlich werden die Vortragenden über das Fischereiprojekt in Kovran berichtet, das den traditionellen Fischfang der dort lebenden Itelmenen unterstützt sowie dessen Ziele und Ergebnisse.
Zudem werden die Probleme des Land-, Jagd- und Fischereirechts und die Bedrohung der indigenen Kultur durch die bevorstehende Erdölgewinnung behandelt. Der Vortrag wird außerdem durch Bilder und Musik unterlegt. Am Ende des Vortrags wird eine gemeinsame Diskussion mit den Zuhörern stattfinden.
Download als PDF
Im Rahmen der Anne-Frank-Ausstellung in Hamburg finden folgende Veranstaltungen statt:
10. März 2008, 19.00
Ein Lied für meinen Vater
Aula des Hamburger Schulmuseums, Seilerstr. 42 | Download als PDF
6. März 2008, 12.00
„Eine Kindheit am Rande des Holocaust in Hamburg“
Ein Zeitzeugengespräch mit Dr. Detlev Landgrebe
Gymnasium Allee, Max-Brauer-Allee 83 | Download als PDF
2. März 2008, 11.00
Matineeveranstaltung: „Hitlerjunge Salomon“
Abaton-Kino, Allendeplatz 3
| Einladung als PDF
Filmabend Kolumbien
Die Amnesty International Hochschulgruppe lädt zu einem gemeinsamen Filmabend mit Informationen zu Kolumbien ein. Heike Kammer von peace brigades international (pbi) und Amnesty International stehen anschliessend für Diskussion und Fragen zur aktuellen Menschenrechtssituation in Kolumbien zur Verfügung.
In vielen Teilen Kolumbiens bekämpfen sich seit Jahren nationale Armee,
paramilitärische Gruppen und Guerillas der Organisation FARC. Da vor allem
die Zivilbevölkerung unter dem Konflikt leidet, schlossen sich vor fast 10
Jahren Bauern in der Region Uraba zu der neutralen Friedensgemeinschaft San
José de Apartadó zusammen, um nicht in den Strudel der bewaffneten
Auseinandersetzung gerissen zu werden. Dennoch sind viele von ihnen zwischen die
Fronten der Kriegsparteien geraten. Allein 170 von 1300 Mitgliedern der
Friedensgemeinschaft sind ermordet oder verschwunden gelassen worden. Über
500 Menschenrechtsverletzungen wurden registriert. In dem Dokumentarfilm HASTA
LA ULTIMA PIEDRA porträtiert Juan José Lozano in anschaulicher Weise
den Alltag der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen und wie sie mit Mut an ihrem
Ziel, einer friedlichen Gemeinschaft, festhalten.
Haus 73, Schulterblatt 73, Hamburg
Einlass um 19.00 Uhr / Beginn um 19.30 Uhr
mit Werken von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern:
Vidal Ambrosio, Angela Bernhardt, Kiymet Benita Bock, Irmtraud Böhme, Wilhelm
M. Busch, E. da Canneto, Dirk Christen, Birgül Cobanoglu, Manfred Dübelt, Pavel
Ehrlich, Anne Engel, Doris Oechsle-Fenske, Karsten K. Fey, Karin Casas-Fumado,
Armen Gasparjan, Cordula Gebru, Aylin Genc, Peter Grochmann, Thilo Grüllich,
Sabine Hammacher, Alexander F. Jagelowitz, Anne Kadisch, Christa Becker-Kamp,
Inge Kaliska, Peter Klint, Monika Knaak, Anke Landwerman, Lujan Martelli, Leila
Maghmoumi, Alexej Mirnji, Milo Lockett, Ingrid Menzel, Lena Messerschmidt,
Corinna Pelch, Olaf Pinske, Christel Ploenes, Gudrun Putz, Oswaldo Rosendo, Jelena
Schumacher, Juan José Stegmayer, Heiner Studt, Kerstin Stolzenhain, Thomas
Schmitt, Vivien Thiessen, Andreas Torneberg, Sunday P. Udoh, Dagmar Thiel,
Manfred Timpe, Gisela Walk, Peter Wieck, Hanno Willkomm, Thomas Wolfs,
Veronica Yanez, Nana Ziesche, Marion Zimmermann
Hintergründe der Morde an Frauen im Norden Mexikos und die Widerstände gegen ihre Bekämpfung | download als pdf
Zwischen 1993 und August 2007 sind ca. 475 Frauen in Ciudad Juarez an der Nordgrenze Mexikos ermordet worden. Ungefähr 130 von ihnen, im Alter zwischen 13 und 22 Jahren, wurden sexuell gefoltert. Eine ähnlich hohe Zahl von verschwundenen Frauen ist vermutlich ebenfalls Gewalttaten zum Opfer gefallen. Die Verbrechen haben sich auf die gleichnamige Hauptstadt des Bundesstaates Chihuahua ausgedehnt. Seit vielen Jahren wird das ineffektive Vorgehen der mexikanischen Behörden kritisiert, laut ai besteht der Verdacht einer Komplizenschaft zwischen den Mördern und Teilen des Staatsapparates. Als im Februar 2001 die 17-jährige Lilia Andrade nach tagelanger Folterung erwürgt aufgefunden wurde, nahm die Lehrerin Marisela Ortíz mit anderen betroffenen Frauen den Kampf gegen "das gigantische Monster" auf.
Kürzlich hat das Europäische Parlament eine umkämpfte Resolution zu den Feminiziden in Mexiko und Guatemala verabschiedet. Gleichzeitig wurde in Medien der Region gegen die Organisation Nuestras Hijas de Regreso a Casa eine Diffamierungskampagne verstärkt, die sich auch deutscher Abgeordneter bediente. Das Übel der Gewalt gegen Frauen ist nicht auf Chihuahua und Mexiko beschränkt, aber es ist wichtig, dass nationale und internationale Zusammenarbeit hier einen Durchbruch erzielt.
Manuela Simental,
Mutter der verschwundenen Elena,
werden über ihren Kampf gegen die Verbrechen, die Untätigkeit der Behörden und die Diffamierungskampagne berichten.
Brigittenstraße 5 (U 3 Feldstraße, S 1 Reeperbahn)
Veranstalter: KIOS - pbi - Mujeres en Movimiento – INIMEX
Weitere Informationen sind unter www.werkstatt3.de/lateinamerika07.htm zu finden.
Esta es la segunda incursión que Legua York realiza al viejo continente. Esta vez, las presentaciones se realizarán exclusivamente en España.
Legua York va a tocar en diferentes fiestas tradicionales en Cataluña, durante la segunda quincena de agosto. El grupo compartirá escenario con distintas bandas de la escena local de ese país y se presentará además en el País Vasco y en Madrid.
Contactos para mayor información: Email: giraleguayork [at] nuevasantiago.com
Im Rahmen des Filmfestivals "über arbeiten" wird in Hamburg der Film Abschalten!Apaga y vámonos!, der den Kampf der Pehuenche-Mapuche um ihr Land dokumentiert, im spanischen Original mit deutschen Untertiteln gezeigt (Dauer: 87 Minuten).
Der Dokumentarfilm wird gezeigt am:
-Montag, d. 14.05., und am Montag, d. 21.05, jeweils um 17:30 Uhr / Zeise Kinos.
-Dienstag, d. 15.05., und am Mittwoch, d. 16.05, jeweils um 19:45 Uhr / Koralle Kino.
Weitere Informationen finden sich hier (PDF-Dokument) und unter:
www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=986
hamburg.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=1012
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Indigene Identität und Moderne 23.3.2007, 19h Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12 Mit: Eliane Fernandes Ferreira, M.A. Dr. Carolin Kollewe Seit den 1990er Jahren gewinnen indigene Bewegungen mit ihrer Forderung nach Selbstbestimmung an öffentlicher Präsenz. Indem sie z. B. die Medien nutzen und "indigene Traditionen" neu bewerten, stoßen sie wichtige öffentliche Reflexionen über Lateinamerikas Selbstverständnis an. Die Veranstaltung informiert über aktuelle Entwicklungen in Brasilien und Mexiko. |
Späte Gerechtigkeit? Die Aufarbeitung der Militärdiktaturen in Lateinamerika 30.3.2007, 19h Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12 Mit: Ulrike Capdepón, Dipl. Pol. Ruth Fuchs, M. A. In jüngster Zeit ist die Auseinandersetzung um die Diktaturvergangenheit in Argentinien, Chile und Uruguay wieder in das Zentrum der öffentlichen Debatten gerückt. Wir berichten über die stärker werdende öffentliche Erinnerung an die Repression und die politischen Maßnahmen zur Aufarbeitung. |
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Wir bedanken uns herzlich für die tatkräftige Unterstützung und Hilfe von Ralf Henningsmeyer (GWA St. Pauli-Süd e.V. / Kölibri) Michaela Görtzen (Koordination Romero-Tage / Open School 21) Marianne Rennberger (STUBE-Nord / Diakonisches Werk Hamburg) Heiko Hansen (Koordination Romero-Tage / FIAN-Deutschland e.V.)
Außerdem danken wir für ihre Unterstützung und Mitarbeit
sowie für die künstlerische/fotographische Begleitung am 30. März |
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