Aktuelles

Mai 2014

Gegen eine Kissinger-Professur in Bonn!

Wie kann ein aus Steuermitteln finanzierter Lehrstuhl nach einem Menschenrechtsverbrecher sondergleichen benannt werden?


Empört unterstützen wir daher die Erklärung gegen eine Kissinger-Professur der Initiative Zivile Universität Bonn.

Es folgt ein Auszug aus deren Aufruf:
"Das Bundesministerium der Verteidigung und das Auswärtige Amt planen gemeinsam mit der Universität Bonn die Einrichtung eines 'Henry Kissinger-Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Völkerrechtsordnung'. Diese soll ab dem kommenden Wintersemester besetzt werden. Der überwiegend vom Verteidigungsministerium finanzierte Lehrstuhl stellt eine neue Stufe der zunehmend engen Kooperation von Hochschulen mit militärischen Akteuren dar. Die Benennung eines Lehrstuhls für Völkerrecht nach Henry Kissinger, dem zahlreiche Verletzungen des Völkerrechts zur Last gelegt werden, ist ebenso untragbar. Die Initiative Zivile Universität Bonn wendet sich gegen die Einrichtung des Lehrstuhls und wird dabei von einem breiten Bündnis aus Institutionen der Friedensforschung, Friedensbewegung sowie Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften und zahlreichen Einzelpersonen unterstützt."

Die Erklärung gegen eine nach Kissinger benannte Professur läßt sich hier unterzeichen:
www.zivile-uni-bonn.de

 

November 2012

SPENDENAUFRUF: Unterstützt die ila!!!

Besorgt haben wir von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten der ila (Informationsstelle Lateinamerika e.V.) erfahren, eine der besten deutschsprachigen Zeitschriften zu Lateinamerika.

Wir möchten daher um Spenden für die ila bitten und geben im Folgenden den Aufruf von Britt Weyde und Gert Eisenbürger wieder:

 

Liebe LeserInnen und FreundInnen der ila,

nun ist er also beschlossen und auf den Weg gebracht, der europäische Rettungsschirm, der den Euro, die EU, die Spareinlagen, den sozialen Frieden, die Marktwirtschaft und so manches andere „retten“ soll. Vor allem soll er die Finanzmärkte „beruhigen“. Damit wird jenen, die ganze Volkswirtschaften in die Krise treiben, signalisiert, dass sie ruhig weitermachen können wie bisher. Rettungsschirme bräuchte es sehr wohl, nicht zuletzt für politische und kulturelle Initiativen, deren Finanzierung immer weniger gesichert ist.

Hierzu gehört auch die ila. Von den Kürzungen öffentlicher Mittel sind wir zum Glück nicht betroffen, weil wir solche – abgesehen von einigen ABM-Projekten vor vielen, vielen Jahren (so lautete in den 1990er Jahren die Abkürzung für „Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen“) – nie bekommen haben. Aber wir erleben, dass sich viele LeserInnen ihr ila-Abo nicht mehr leisten können und deshalb kündigen.

Die Abos sind aber unsere Existenzgrundlage. Wenn deren Zahl sinkt, kann die ila nicht weiter bestehen, schon jetzt bewegen wir uns finanziell am unteren Rand dessen, was möglich ist. In heutigen Zeiten ist es für alle Zeitschriften schwer, an neue AbonnentInnen zu kommen, da das Internet vermeintlich viel kostenlose Information bietet. Doch unabhängige, nicht von wirtschaftlichen Interessen geleitete Informationen kosten Geld. Immer.

Wir schaffen es seit 36 Jahren, eine kritische und analytische Zeitschrift herauszugeben, in der viel Arbeit, Mühe, aber auch Begeisterung steckt. Sie behandelt Themen, die in den Mainstream-Medien nicht auftauchen. Aber es wird immer schwieriger.

Die Herausgabe der ila ist ohnehin nur möglich, weil unsere AutorInnen ehrenamtlich schreiben und HelferInnen beim Layout ebenfalls ohne Lohn arbeiten. Dennoch gibt es Druck-, Büro-, Redaktions- und Portokosten. Außerdem kommt die ila fast komplett ohne Werbung aus – anders als die meisten Sites im Internet.

Deswegen sind wir auch politisch unabhängig. Allerdings konnten wir bisher nur deshalb überleben, weil viele Förderer/innen die ila seit Jahren durch Spenden, Geschenk und Förderabos und Werbung in ihrem persönlichen und politischen Umfeld unterstützen.

Die Existenz und das Weiterbestehen des Projektes ila hängt mehr denn je davon ab, dass viele Menschen unsere Zeitschrift abonnieren und/oder uns finanziell unterstützen. Daher auch die Bitte an alle, die unsere Arbeit schätzen, Freunde und Freundinnen, die sich auch für Lateinamerika interessieren, anzusprechen und auf die ila hinzuweisen.

Um weiter als kritisches Medium zu Lateinamerika überleben zu können, brauchen wir die (finanzielle) Unterstützung unserer LeserInnen. In diesem Sinne freuen wir uns auch in diesem Jahr über Spenden (Spendenkonto Nr. 58399-501 bei der Postbank Köln BLZ 370 100 50). Und neue Abos, denn nur so kann die ila weiterhin erscheinen!

Es gibt eine breite Palette von Möglichkeiten uns zu helfen...

- falls ihr noch kein Abo habt, könnt ihr die ila abonnieren

- ihr könnt ein ila-Abo verschenken

- ihr könnt neue AbonnentInnen werben

- ihr könnt uns eine Spende überweisen

- ihr könnt uns regelmäßig eine Spende überweisen

- ihr könnt überprüfen, ob ihr wirklich noch ein ermäßigtes Abo braucht

- ihr könnt alte ila-Ausgaben nachbestellen

- ihr könnt als Basislektüre für Seminare und Veranstaltungen ila-Hefte mit dem entsprechenden Schwerpunktthema bestellen

- ihr könnt noch unendlich viel anderes tun, eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Für jede Spende stellen wir eine steuerabzugsfähige Spendenquittung aus!

...egal, wir freuen uns über jede Unterstützung

Mit solidarischen Grüßen für die Redaktion

Britt Weyde & Gert Eisenbürger

www.ila-web.de

 

Juni 2012

AUFRUF: Demonstration gegen den Naziaufmarsch am 2. Juni 2012 in Hamburg

Wir unterstützen den Aufruf zur Demonstration gegen den Naziaufmarsch am Samstag, 2. Juni 2012 in Hamburg - wehret den Anfängen!

Hier finden Sie den Aufruf des Hamburger Bündnis gegen Rechts als pdf-Dokument.
Für weitere Veranstaltungen gegen Rechts s. die Homepage von "Keine Stimme den Nazis".

Wir unterstützen auch die

Hamburger Erklärung: Für eine solidarische Gesellschaft – gegen Neonazis und Faschisten!

Beide Aufrufe können online von Personen oder Organisationen unterzeichnet werden unter

www.keine-stimme-den-nazis.org

www.verikom.de/hamburger-erklarung

 

Oktober 2010

AUFRUF: Demokratie statt Integration

Wir unterstützen die Initiative Demokratie statt Integration, die sich gegen die Hetze und den blanken Rassismus von Thilo Sarrazin & Co. wendet.

Hier finden Sie die Stellungnahme als pdf-Dokument in der deutschen Fassung oder in der englischen Fassung.

Die Stellungnahme kann online von Personen oder Organisationen unterzeichnet werden unter
www.demokratie-statt-integration.kritnet.org

 

September 2010

Offener Brief / Protest gegen die Repression der Mapuche in Chile

Das Deutsch-Chilenische Kulturzentrum e.V. unterstützt den offenen Brief von 38 Europaabgeordneten an die chilenische Regierung gegen die staatliche Repression der Mapuche.

38 Diputados y Diputadas Europeos provenientes de varios países europeos y pertenecientes a diversas comisiones parlamentarias han firmado una Carta Abierta conjunta, dirigida al Gobierno de Chile, sobre el tema de los presos Mapuches en huelga de hambre y la necesidad de encontrar una solución, basada en la legislación internacional vigente en la materia, una mesa de diálago para escuchar las demandas de los Mapuches, la no-aplicación de la Ley Antiterrorista y una reforma del Código Militar, entre otros.

Der offene Brief im Wortlaut findet sich hier als pdf-Dokument

 

April 2009

AUFRUF: Unterzeichnung eines Manifests gegen Staudamm-Projekte in Mexiko.

Das Manifest zur Unterstützung des jahrelangen Kampfes der bedrohten Bauern in Guerrero/Mexiko gegen den Bau des Stauwerks La Parota kann hier in spanischer und deutscher Fassung eingesehen werden.

Die Betroffenen und ihre Organisationen rufen jetzt zur Unterstützung ihrer Kampagne auf, um diese Planungen endgültig zu Fall zu bringen. Sie bitten uns, ihr Manifest zu unterzeichnen und uns damit der Kampagne anzuschließen.

Es kann online von Personen oder Organisationen unterzeichnet werden unter
www.rmalc.org.mx/manifiesto/index.php

 

September 2007

AUFRUF: Ni una muerta mas - Keine einzige Tote mehr!

Das Deutsch-Chilenische Kulturzentrum e.V. unterstützt den Kampagnenaufruf
"Ni una muerta mas - Keine einzige Tote mehr"
des Nicaragua Verein Hamburg e.V. und beteiligt sich an der Kampagne
"Yo decido mi vida - Ich entscheide über mein Leben".

Der Aufruf appelliert an den nicaraguanischen Parlamentspräsidenten Rene Nuñez Tellez, sich für die Wiederherstellung eines straffreien aborto terapéutico einzusetzen und wurde unter anderem von der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, unterschrieben.

Den Aufruf finden Sie hier (PDF-Doc).

Weitere Informationen über die Kampagne, die Postkarten und die Protestmails gibt es auf der Internetseite: www.yodecidomivida.org

 


Letzte Änderung: 18. November 2012